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Soziale Gruppenarbeit mit Modul: Familienspezifische Beratung

Nach § 29 i.V.m. § 30, 31 SGB VIII

Dieses Angebot verbindet flexibel Ansätze der traditionellen ambulanten Erziehungshilfen nach §§ 29, 30 und 31 SGB VIII: Die Soziale Gruppenarbeit wird um das familienspezifische Modul (§ 30, §31 SGB VIII) erweitert, dass es erlaubt, intensiver mit der gesamten Familie zu arbeiten und so dem Unterstützungsbedarf in seiner Gesamtheit und Komplexität begegnet.

Zielgruppe

Die Zielgruppe der Hilfe sind Kinder im Grundschulalter und derern Familien, die Unterstützung bei der Überwindung von Entwicklungschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten benötigen.

Inhaltliche Ausgestaltung

Das Angebot der Soziale Gruppenarbeit soll es Kindern ermöglichen Wege zu finden, positive Veränderung im Hinblick auf Entwicklungsschwierigkeiten, konflikthafte Situationen im familiären, schulischen oder persönlichen Kontext und auf gezeigte Verhaltensauffälligkeiten vorzunehmen.  Im schützenden Rahmen der Gruppe, können die Kinder wechselseitig lernen, über Erlebnisse und Gefühle zu  sprechen, das eigene Verhalten und auftretende Konfliktsituationen zu reflektieren, mit anderen Gruppenmitgliedern gemeinsam nach Lösungsstrategien zu suchen und Verständnis und Toleranz im Umgang mit anderen zu entwickeln.

Die Gruppenarbeit soll es den Kindern ermöglichen, auf der Basis der psychischen Ressourcen des Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens, eigene soziale Handlungskompetenzen wie bspw. Konfliktfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Perspektivwechsel oderFrustrationstoleranz zu stabilisieren und sozial verträgliche Verhaltensweisen zu entwickeln.

Eltern und Erziehende

Ein wichtiger Bereich der Hilfe ist in der Arbeit mit den Eltern und Erziehenden zu sehen. In regelmäßigen Gesprächen werden Erziehungskompetenzen aktiviert und pragmatische Unterstützung angeboten. Es ist wesentlich, Eltern beratend zu unterstützen und ihnen zu ermöglichen, die eigenen Ressourcen (wieder-) zu entdecken.